Sonntag, 27. Mai 2012

Kühlungsborn im Fernsehen

Heute Abend könnt Ihr unser Kühlungsborn im Fernsehen sehen! Heike Götz ist in der Sendung "Landpartie" unterwegs an der Ostseeküste zwischen Rerik und Warnemünde. Sie besucht Bauern und Fischer aus der Region und fährt mit ihrem Fahrrad durch wunderschöne Landschaften. Und wenn ihr eine blonde Frau mit rotem langen Mantel im Hintergrund entdeckt, dann bin ich das! Wir haben nämlich Heike Götz und ihr Filmteam bei unserem letzten Besuch in Kühlungsborn getroffen. Hach, ist das aufregend!
Also: 20.15 Uhr auf NDR: "Landpartie - Kühlungsborn". Einschalten!


Samstag, 26. Mai 2012

Wochenendeinkauf

Ich freue mich auf unseren Wochenendeinkauf. Ich! Die frauenuntypischerweise Einkaufen gehen gar nicht mag. Ich habe da überhaupt keinen Spaß dran. In großen Einkaufszentren wird mir schwummerig. Da gibt es keine Luft. Das Licht ist mir zu grell. Die Farben und Geräusche zuviel. Und überhaupt die vielen Menschen. Mit Kindern würde ich da nie hingehen.
Was bin ich froh, dass ich mich auf diesen unseren Wochenendeinkauf freuen darf. Wir haben eine Beziehung zu diesem Hof, den Menschen, die dort arbeiten, den Tieren, die dort leben, der Natur drumherum und es ist einfach jedes Mal eine Wohltat für die Seele. Wie ein kleiner Miniurlaub. Dafür bin ich sehr dankbar.







Freitag, 25. Mai 2012

Wimpelkette

Neulich hatte das Mutzelchen eine Idee. Ganz alleine hat sie beschlossen, eine Wimpelkette zu kreieren. Sie hat die Wimpel selber ausgeschnitten und dann mit Bildern bemalt. Ich habe ihr dann beim Auffädeln geholfen. Jetzt hängt die selbstgemachte Wimpelkette über ihrem Bett. ❤





Donnerstag, 24. Mai 2012

Sportfest

Allein der Name schon! Sportfest. FEST! Uh. Also unter einem Fest habe ich mir immer etwas anderes vorgestellt. Ich war schon im Kindergarten nicht sonderlich sportlich. Moppelig war ich damals noch nicht. Ich hatte einfach andere Interessen. Ich habe stundenlang gemalt und später auch den ganzen Tag gelesen. Rollschuhfahren konnte ich einigermaßen. Fahrrad bin ich gern gefahren. Und eine Wasserratte war ich. Aber der Schulsport war der reinste Horror für mich. Ich war früher im Alphabet die Erste und kam bei Prüfungen zuerst dran. Schon in der 1. Klasse gab es Noten auch im Sport. Der Lehrer hatte eine Tabelle, in der stand, dass ein Kind Jahrgang 1976 soundso schnell laufen muss und soundso weit werfen muss usw. Ich fand das immer extrem gemein. Kurz vor den Zeugnissen brauchten die Lehrer noch Noten und haben uns bevorzugt die Stange hochklettern lassen. Da stand ich nun an diesem Ding, sprang so hoch ich konnte, hielt mich fest und hoffte, dass es reicht. Hochzuklettern habe ich nie geschafft. Fürchterlich. Manchmal sagte ich dem Lehrer, dass ich nicht will und es ja auch keinen Zweck hat, ich musste trotzdem vor der ganzen Klasse nach vorne gehen und mich blamieren. Aber die Klasse kannte das ja schon. Ich wurde bei Mannschaftsspielen auch immer als letzte ausgewählt.
Das Sportfest war der Höhepunkt des Schuljahres. Das Wetter war immer schön, meine Laune trotzdem trübe. Wir sollten gleich in Sportklamotten in der Schule erscheinen. Ich fühlte mich so unwohl darin. Immerhin fiel der Unterricht aus. Da war bestimmt auch Mathematik dabei. Der ganze Tag war eine einzige Blamage. Weitwurf: Schlecht. Weitsprung: Schlecht. Laufen: Schlecht. Hätte ich nicht meine Freundin gehabt, niemand hätte mich als Partner ausgewählt. Der Tag war also gelaufen und mein Ehrgeiz natürlich gleich Null. Später im Westen nannte sich das Sportfest "Bundesjugendspiele". Immerhin gab es eine Teilnehmerurkunde. War mir völlig egal. Dann hatte ich einen Autounfall und ein kaputtes Knie. Ich musste nie wieder mitmachen.
Erst während meiner Ausbildung zur Erzieherin hat mir der Sportunterricht Spaß gemacht. Es gab zwar auch Noten, aber es wurde geschaut, wie ich mich einbringe, ob ich mich bemühe und ob ich nicht gefehlt habe. Außerdem haben wir ganz viele kooperative Spiele gelernt, bei denen es nicht wichtig ist, zu gewinnen sondern ein gutes Team zu bilden.
Heute war an meiner Schule Sportfest. Hat mir Spaß gemacht. Ich durfte die Startklappe bedienen. Und die Kinder sahen eigentlich auch aus, als hätten sie Spaß. Ich wünsche es ihnen sehr.


Mittwoch, 23. Mai 2012

Was ist mit Barbie passiert?

Im September wird unser Mutzelchen 5 Jahre alt. Ihr sehnlichster Wunsch ist eine Barbie. Kann man natürlich drüber streiten, über das Thema. Verteufeln will ich die Puppe aber nicht. Ich hatte auch eine. Eine! Die habe ich geliebt. Ich habe ihr Kleider aus Stoffresten zusammengeschustert, ihr in meiner Schrankwand eine Wohnung gebaut usw. Heute war ich im Spielzeugladen, um mir mal einen Überblick zu verschaffen. Und ich habe mich richtig erschrocken! Wann hat denn Barbie so ein hässliches Gesicht mit Riesenaugen bekommen? Uh. Gefällt mir nicht.

Nachtrag: Whoa! Ich habe gerade gesehen, dass meine Barbie von damals, die Superstar Christie Barbie von 1977 mittlerweile 200-400 Dollar kostet! Die war soooo schön mit ihrem gelben Glitzerkleid!

Barbie 2012
"meine" Barbie 1977 (Bild: ebay)

Dienstag, 22. Mai 2012

Wir sind im Garten!

Hitzewelle in Hamburg! Unsere Terrassentür ist offen und die Kinder pendeln zwischen drinnen und draußen. Die Grashalme, Rindenmulchstückchen und Sanddünen, die sie dabei hereintragen, versuchte ich anfangs noch stündlich wegzumachen. Ignorieren wäre einfacher. Vielleicht ist es nach dem Sommer wieder sauberer im Wohnzimmer. Glückliche Kinder sind nunmal Dreckspatzen. Und Mamas von glücklichen Kindern müssen einfach eine große Portion Gelassenheit an den Tag legen.


Tatsächlich: die ersten eigenen Jostabeeren!

Rhododendronblüten

das wird hoffentlich eine Erdbeere



Montag, 21. Mai 2012

Das ist mein Berlin

Viele Blogger zeigen immer wieder ihre Bilder aus Berlin. Da strotzt es nur so vor hippen Läden, Graffitis, riesigen Straßen und irren Ansichten. Mein Berlin ist leise. Gemütlich. Sentimental. Vielleicht sogar spießig. Aber genau so ist Heimat für mich. Träne im Knopfloch.

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Berliner Pflaster. Wenn Du in irgendeinem Spielfilm solch einen Bürgersteig siehst, kannst Du sicher sein, er spielt in Berlin.


Lasagne beim Lieblingsitaliener.


Mein Lieblingsblumenladen. Hier ist auch mein Brautstrauß entstanden.


Das über 100 Jahre alte Tor vom Bürgerpark Pankow, das Wahrzeichen des Bezirks.


Der Springbrunnen im Park. Lieblingsplatz der Kinder.


Die nimmersatten Ziegen.


Die Tanzschule, in der ich schon als Kind Tanzunterricht hatte.


Das Geburtshaus Pankow, in dem die beiden Kleinen geboren sind.


Und schließlich: das Geschirr im Elternhaus. Heimat.


Sonntag, 20. Mai 2012

Wo war ich?

Wo kann das denn sein?


Näher:


Noch näher:


Auch das ist Berlin! Am nördlichen Stadtrand gibt es noch richtig viel unberührte Natur und wunderschöne Alleen mit alten Bäumen. Hier haben wir in den letzten Tagen Familie und Freunde getroffen und hatten eine ganz entspannte Zeit. Mehr von unserem Aufenthalt zeige ich Euch morgen.


 

Freitag, 18. Mai 2012

Dieser Moment...

Nur ein Foto, keine Worte. Ein Augenblick, eingefangen in dieser Woche. Zum Innehalten, Genießen und Erinnern.

Heimatbesuch in Berlin-Pankow

Idee: Soulemama

Donnerstag, 17. Mai 2012

Schüleraustausch - wie war's?

Jetzt ist unser Austauschschüler aus Frankreich wieder weg. Ich muss sagen, ich hatte mir ein bißchen mehr erhofft. Mehr Austausch zwischen den Kulturen vielleicht. Aber wahrscheinlich hatte ich einfach zu hohe Erwartungen. Ein Jugendlicher, der erst ein paar Monate unsere Sprache lernt, schüchtern noch dazu, ist vielleicht nicht der richtige Gesprächspartner. Mein Französisch ist nicht gut genug, um tiefergehende Gespräche zu führen. (Schwer genug, auf französisch irgendwie zu sagen, dass er doch mal die Klobrille wieder runterklappen soll. Öhm.) Wer vom Austausch auf alle Fälle profitiert hat, ist unser Großer. Er hat wirklich viel Französisch gesprochen und sagt auch schon, dass ihm der Unterricht jetzt noch viel leichter fällt. Ich hoffe, der französische Schüler behält uns in guter Erinnerung. Wenn er in Zukunft beim Frühstück sein Brot in seine Schüssel taucht, wird er auf alle Fälle an seinen Hamburg-Aufenthalt denken ;-)


Mittwoch, 16. Mai 2012

Der Geburtstag

Vielen Dank für die vielen Glückwünsche zum Geburtstag des kleinen Bruders! Wir haben uns einen gemütlichen Familiennachmittag gemacht. Der kleine Bruder hatte sich Erdbeerkuchen gewünscht und auch bekommen. Mit richtig viel Erdbeeren drauf. Der kleine Holzständer mit der Zahl ist aus dem Erzgebirge und stammt noch aus meiner Kindheit. Ich finde es so schön, dass dieses kleine Ding mit Bedeutung jetzt auch meine Kinder durch ihre Kindheit begleitet. Der kleine Bruder war glücklich mit seinen Geschenken und hat den ganzen Nachmittag auf seinem neuen großen Autoteppich gespielt. Ein schöner Tag. Und am Abend kam ich dann endlich mal dazu, mit dem Liebsten zurückzudenken an diese Nacht im Mai vor drei Jahren. Wir sind so dankbar.


Dienstag, 15. Mai 2012

Montag, 14. Mai 2012

Vorbereitungen

Morgen wird der kleine Bruder 3. Drei! Und ich sitze noch in den letzten Zügen für die Vorbereitungen. Alles etwas weniger, alles nicht so viel. Ich sehe in anderen Blogs Mütter, die sich mit den wildesten Kuchenkreationen überschlagen. Hier gibt's Muffins vom Bauckhof. Auch lecker, klar. Aber den goldenen Mutterorden kriege ich dafür nicht. Vielleicht beim nächsten Mal.


Ein Stück Wiese...

... gestern im Naturschutzgebiet Höltigbaum. Ist die Vielfalt nicht toll?!










Sonntag, 13. Mai 2012

Muttertag

In dem Land, in dem ich groß geworden bin, wurde der Muttertag nicht gefeiert. Der Frauentag war der Ehrentag aller Frauen. Und das wurde durchaus ernst genommen. Tue ich mich deshalb so schwer mit diesem Tag? Oder liegt es vielleicht daran, dass ich dieses überall propagierte Bild der aufopfernden Mutter nicht mag? Immer gut drauf, immer ein liebevoll gekochtes Essen auf dem Tisch, für jede Schramme ein Pflaster. Klar liebe ich meine Kinder, sie sind aber auch nur ein Puzzleteil, das zu meiner Persönlichkeit als Frau dazugehört. Ein ziemlich großes, zugegeben. Sicher liegt es auch daran, dass ich seit fast 8 Jahren keine Mutter mehr habe. Unser Verhältnis war nicht immer einfach. Die Zeit und die eigene Mutterschaft sorgen dafür, dass ich immer gnädiger darauf zurückblicke. Immer öfter erkenne ich meine Mutter in mir. Und ich weiß noch genau, wie ihre Schritte klangen.


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